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15 Jahre Kurylyszyn Bau

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„Wir arbeiten mit Herz“

Kurylyszyn-Bau Beeskow feiert 15. Geburtstag / Unternehmer Alexander Kurylyszyn ist im Besitz des „Zukunftspreises Brandenburg 2019“

In Beeskow wird trotz Corona-Sorgen Geburtstag gefeiert: 15 Jahre Kurylyszyn-Bau mit Firmensitz in der Frankfurter Straße 19. Unternehmer Alexander Kurylyszyn erzählte dieser Tage stolz, dass er vor 15 Jahren all seinen Mut und sein fachliches Können in die Hand nahm und als Alleinkämpfer den Sprung in die Selbständigkeit wagte. In Beeskow wird gern erzählt, ich hätte die Firma von meiner Familie übernommen. Daran stimmt allerdings nur, dass ich Lust am Unternehmer Sein mit in die Wiege gelegt bekommen habe.

Wie alles began

Kleintransporter, einem Anhänger und einem Mini-Bagger

Bei mir fing alles mit einem Kleintransporter, einem Anhänger und einem Mini-Bagger an. Heute ist der inzwischen 40-jährige diplomierte Bauingenieur Chef von rund 200 Mitarbeitern vor Ort. Hinzugekommen kam Anfang dieses Jahres C.U.T. Containerdienst Fürstenwalde mit 17 weiteren Angestellten und vor wenigen Wochen GLF Eisenhüttenstadt mit 28 Gartenbauern und Landschaftsgestaltern. „Wir sind stolz, nach der Kreisverwaltung und dem Spanplattenwerk der drittgrößte Arbeitgeber in Beeskow zu sein. Wir arbeiten mit Herz“, erzählt der bodenständige Kurylyszyn. Meist arbeiten seine Bau-Fachleute in Eisenhüttenstadt und Frankfurt, Fürstenwalde und Beeskow – aber auch in Cottbus, Berlin, Strausberg.

Beim Blick zurück hat Alexander Kurylyszyn vor allem die ersten zwei Firmenjahre nicht vergessen. Er nennt sie heute Saure-Gurken-Zeit. Doch er beißt sich durch. 2007 hat Kurylyszyn bereits zwei Angestellte. Ab 2008 arbeitet der Bauingenieur mit einem Partner zusammen, die Kooperation scheitert jedoch im Jahr 2009. 2010 kam der erste eigene Lkw. Und ständig kommen neue hinzu. Heute verfügt die Firma? über 35 LKW´s, 18 Radlader und 12 Bagger. 2016 folgt der nächste große Schritt in der Unternehmensgeschichte. Alexander Kurylyszyn kauft von der Beeskower? Baustoff-Recyclingfirma GAA große Flächen, die er zuvor gepachtet hatte. Dort werden Schutt und Baumaterialien zwischengelagert und inzwischen auch umweltfreundlich recycelt und zum Teil auf den Baustellen der Firma wieder eingebaut. Die Firma Kurylyszyn Bau teilt sich das ehemalige GAA Gelände heute nit der Firma AVEBA, die dort unabhängig von Kurylyszyn Bau eine Bodenwaschanlage und ein Zwischenlager für Abfälle betreiben. So ist auf dem Gelände Friedländer Berg ein überregionales Recyclingzentrum entstanden.

Die Firmen der Kurylyszyn Gruppe, versorgen vom Friedländer Berg aus, sowohl Großbaustellen mit mehreren hundert Lkw´s, aber auch Kleinkunden, als Selbstabholer vor Ort. Alexander Kurylyszyn legt im Gespräch stets Wert darauf, trotz seiner Größe, auch für kleine Kunden das passende Angebot zu haben, denn diese Kleinkunden sind eines seiner Erfolgsrezepte.

Dieser Idee folgend übernahm Alexander Kurylyszyn zum Jahreswechsel die Firma C.U.T. Containert- Umschlag- Transport GmbH aus Fürstenwalde. Dort finden die Kunden neben einem gut organisierten Containerdienst, mit Containern von 1-40 cbm, ebenfalls ein reichhaltiges Sortiment an Baustoffen, Boden und Rindenmulch. Weiterhin werden verschiedenste Entsorgungsdienstleistungen angeboten. Im Gespräch verriet Kurylyszyn kürzlich, das dort im Sommer diesen Jahres eine Betonmischanlage in Betrieb gehen soll, die ebenfalls Kleinkunden als Selbstabholer zur Verfügung steht. Damit setzt Alexander Kurylyszyn beste Tradition seines Opas fort.

Als neuesten Zugang im Kurylyszyn Netzwerk, konnte zum ersten März 2020 die Übernahme der GLF-Eisenhüttenstadt GmbH abgeschlossen werden.

Dort sollen zukünftig die Gala-Bau Aktivitäten der Kurylyszyn-Gruppe ihr zu Hause finden. Weitere Pläne hierzu wollte Alexander Kurylyszyn noch nicht verraten, nur soviel, dass die Mitarbeiter in naher Zukunft mit einer spürbaren Verbesserung ihrer Sozialräume rechnen können. Auf dem Betriebsgelände in der Seeplanstraße 8 in Eisenhüttenstadt, sind umfangreiche Bauarbeiten geplant.

„Abbruch, Recycling, Transport, Bau, Landschaftsgestaltung“, beschreibt Alexander Kurylyszyn das Portfolio seiner Firma. Sein berufliches aber auch soziales Engagement waren im zurückliegenden Jahr für die Wirtschaftskammer des Landes Brandenburg zwei Gründe, Kurylyszyn-Bau neben fünf anderen Unternehmen aus Brandenburg mit dem „Zukunftspreis Brandenburg 2019“ zu ehren. „Mit ihren Geschäftsideen und -entwicklungen überzeugten sie die hochkarätig besetzte 14-köpfige Jury von ihren besonderen Leistungen für die brandenburgische Wirtschaft“, heißt es auf der Internetplattform der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg. HWK-Präsident Wolf-Harald Krüger wird so zitiert: „Die Leistung von Alexander Kurylyszyn besteht darin, dass er im schwierigen Marktumfeld einer dünn besiedelten Region ein Unternehmen entwickelt hat, das heute über 200 Mitarbeiter beschäftigt, zu einem spürbar familienfreundlichen Unternehmen zählt und sich darüber hinaus in vielen Bereichen sozial engagiert.“ Und die Begründungen der Jury, nachzulesen auf der Internetplattform der HWK, lautete: Als Ein-Mann-Unternehmen am 1. Mai 2005 gegründet, schreibt der Handwerksbetrieb Kurylyszyn Bau eine Erfolgsgeschichte nach der anderen. Dies wird eindrucksvoll über das Kurylyszyn-Netzwerk dokumentiert und mit einer breiten Leistungspalette im Tiefbau, Erdbau, Straßenbau und Wegebau belegt. Mehr als 200 Mitarbeiter sind heute im Unternehmen beschäftigt. Auch Menschen mit Schwächen wird eine Chance gegeben. In der Unternehmensgruppe sind mehr als 10 Schwerbeschädigte Mitarbeiter beschäftigt. Freie Stellen besetzt Alexander Kurylyszyn fast ausschließlich dank Initiativbewerbungen. Die Entwicklung in den vergangenen Jahren ist beeindruckend. Zudem bildet das Unternehmen aus. Sportvereine und Aktionen des Lokalen Bündnisses für Familien unterstützt Kurylyszyn Bau.

Seit 2010 engagiert sich Alexander Kurylyszyn im Beeskower Bündnis für Familie, sponsert Familien- und Kinderfeste, unterstützt Sportvereine. Vor allem aber engagiert er sich für die berufliche Bildung von Kindern und Jugendlichen. „Es macht mich wütend, wenn ich sehe, wie viele Jugendliche nach der Schule ohne Lehrstelle bleiben. Deswegen engagiere ich mich auch auf Ausbildungsmessen, bin für Schulen und Sportvereine, auch bei Praktika immer ansprechbar. Zurzeit habe ich neun Lehrlinge in der Ausbildung.“ Solches Engagement zahlt sich am Ende auch für das Unternehmen aus. „Wir können uns wirklich nicht über Fachkräftemangel beklagen. Und insbesondere im Fachbereich Straßenbau haben wir stets genügend Bewerber.“

„So ein Unternehmen schafft man nicht aus dem Nichts. Heute zählt Kurylyszyn-Bau zu einem der familienfreundlichsten Unternehmen in der Region. „Nur wenn es meinen Angestellten gut geht, geht es dem Unternehmen gut“, ist Alexander Kurylyszyns Überzeugung. Und wohl auch eines seiner Erfolgsrezepte.

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